DENNIS SCHWABENLAND
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Dennis Schwabenland

​​Regisseur / Schauspieler / Sprecher

Spielplan


Mülheim Absturz Ruhr
thecodes – theater company dennis schwabenland

«Dokumentarisch, verstörend und humoristisch.»,
​WOZ, Nr. 49, 4. Dezember 2025, Elodie Kolb

«Die Inszenierung […] berührt und regt zum Nachdenken an. […] Aus der biografischen Geschichte wird ein Stück allgemeine Zeitgeschichte. Mülheim Absturz Ruhr: Ein gelungener Theaterabend über ein Thema, das aktuell wohl viele von uns beschäftigt.», SRF 2, Fabienne Naegeli

Eine schonungslose Auseinandersetzung mit Klassismus, Arbeitsplatzverlust und der Fragilität gesellschaftlicher Zugehörigkeit.
Im April 2018 verschwindet der Multimilliardär und Erbe des deutschen Supermarkt-Konzerns Tengelmann, Karl-Erivan Haub, unter mysteriösen Umständen bei einer Skitour am Kleinen Matterhorn in der Schweiz. Seine Leiche wurde bis heute nicht gefunden. Haubs Verschwinden erregte immenses mediales Aufsehen und trat wilde Spekulationen über ein mögliches Doppelleben und dubiose Geschäftsverbindungen nach Russland los.
Weit weniger im Fokus der Berichterstattung steht jedoch damals wie heute Folgendes: Knapp 20 Jahre vor seinem Verschwinden hatte Haub bei radikalen Firmen-Umstrukturierungen mehr als 25.000 Mitarbeitende entlassen. Darunter befand sich auch der Vater des Regisseurs, Autors und Schauspielers Dennis Schwabenland. Der Kündigungsgrund: Er soll als Zentraleinkäufer am Standort Mülheim an der Ruhr einen Campingstuhl 50 Pfennig zu teuer eingekauft haben. Um die Höhe der Abfindung zu drücken, wurde er zusätzlich der Bestechlichkeit beschuldigt – zu Unrecht, wie sich zweifelsfrei herausstellte. Für Dennis Schwabenlands Vater und seine Familie bedeutete dies jedoch den Absturz in die Sozialhilfe.
Das Stück zeichnet anhand realer Stimmen – darunter ausführliche Interviews mit Schwabenlands Eltern – ein präzises Bild davon, was ein ökonomischer Fall auslöst und wie tief er in Biografien eingreift. Direkt, dokumentarisch, dringlich.
In diesem dokumentarischen Gegenschlag werden der Gartenstuhl Piccolo II, die Fernsehrichterin Barbara Salesch und J.R. Ewing aus der US-Fernsehserie „Dallas“ zu unerwarteten Kronzeug*innen zweier Abstürze, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Das mysteriöse Verschwinden eines Milliardärs und der soziale Abstieg einer Familie, die von den radikalen Entscheidungen eines Unternehmens abhängig wurde.

​Spieldaten:

23. - 24.01.2026 LOFFT – Das Theater (Leipzig/DE) 
29. - 31.01.2026 TD Berlin (DE)
04. - 05.02.2026 ROXY Birsfelden 
24. & 26.03.2026 - Theater Winkelwiese Zürich
24. - 25.04.2026  LICHTHOF THEATER HAMBURG (DE)
01.05. - 02.05.2026  RINGLOKSCHUPPEN RUHR (DE)
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Biografie.art
​Fragen zum ethischen Umgang mit persönlichen Geschichten

Persönliche Geschichten und «echte» Menschen in künstlerischen Projekten schaffen Authentizität und haben Konjunktur. Ein (auto)biografisches Projekt lebt davon, dass ein wahres Erlebnis preisgegeben aber verändert und in einem anderen Kontext wiedererzählt wird. Welche Abhängigkeiten und ethische Verpflichtungen bestehen in solch einer künstlerischen Zusammenarbeit?
Und wie praktizieren Andere den wertschätzenden und fairen Umgang mit den geteilten Geschichten sowie den Augenzeugen, Betroffenen und Schauspielenden?
Biografie.art stellt Fragen, inspiriert und gibt Einblick – aufbauend auf Gesprächen mit Künstler*innen, Beteiligten und Expert*innen, die sich mit biografischen Geschichten künstlerisch auseinandersetzen.
​Die Website bietet Erfahrungsberichte, befragt Vorgehensweisen und regt zum ethischen Handeln an. Am 01.05.2025 geht unsere Website online. 
Biografie.art ist ein Projekt gefördert durch Migros-Kulturprozent m2act.

Aktuelles:
• Am 21.03.2025 findet im Anschluss an das Theaterstück Die vielen Stimmen meines Bruders im Schlachthaus Theater Bern ein Nachgespräch mit der Regisseurin Marie Bues, den Schauspieler*innen und Biografie.art statt.
• Jetzt auf DoubleFilm für Mentorat & Förderbeitrag bewerben
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Zu Gast in der Live-Radiosendung: "Der Nachtfalter" 
Sendung vom 24.10.2023, 20 Uhr

DER NACHFALTER ist eine unabhängige Radiosendung. Akteur·innen der Berner Kultur sprechen über sich und ihre Arbeit. Wir treffen Menschen, die uns aufgefallen sind, Menschen, die Kultur produzieren, vermitteln, regulieren oder finanzieren, Menschen, die in den verschiedensten Sparten zu Hause sind. 
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PAST DATES

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Seit 2004 lebe ich in Bern, ich bin Schauspieler und Regisseur, Co-Leiter der Theatergruppe PENG! Palast, Leitung von thecodes und Initiator & künstlerischer Leiter des Projekts Time for Change/Time to Move. Des Weiteren arbeite ich immer wieder freischaffend in wechselnden Konstellationen.

​Im Fokus meines derzeitigen Schaffens steht das Thema soziale Ungerechtigkeit und die dadurch entstehende Veränderung von Kulturen und des politischen Klimas.

Ich suche nach Wegen und Ausdrucksmitteln, um Menschen Hemmschwellen zu nehmen, sich für kulturelles Leben und Schaffen und insbesondere für das Theater zu begeistern.
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Preise & Nominierungen

PREISE
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2016 Berner Filmpreis: the holycoaster s(HIT) circus, (Co-Regie: D.Schwabenland, S. Engel)
2013 Off-Stage Stipendium des Kantons Bern
2010 Hauptpreis der Burgergemeinde Bern für PENG! Palast (Jugendpreis)
2009 Erster Platz - PREMIO - Nachwuchspreis für Theater & Tanz (Regie, PENG! Palast)
2008 BEST - Trächsel Stipendium an herausragende AbgängerInnen aller HKB-Studiengäng 
2007 & 2005 Stipendium der Bürgi-Willert-Stiftung
​2006 Förderpreis der Armin-Ziegler Stiftung
NOMINIERUNGEN
​2018 Shortlist - 5. Schweizerisches Theatertreffen mit Sit so guet, s.v.p., Regie (Kämpf, Urweider, Schwabenland, Hari)
2018 Shortlist - 5. Schweizerisches Theatertreffen mit Edward Snowden steht hinterm Fenster.... (BUES / MEZGER  / SCHWABENLAND)
2017 Shortlist - 4. Schweizerisches Theatertreffen mit Bye Bye Babel (PENG! Palast)

2015 Nominierung Leipziger Bewegungskunstpreis: FIGHT! PALAST #membersonly
2015 S
hortlist - 2. Schweizerisches Theatertreffen mit FIGHT! PALAST # membersonly
2012 Nominierung als Kollektiv (PENG! Palast) des Jahres im Jahrbuch TANZ
WEITERES
2018 Copenhagen Jewish Film Festival: the holycoaster s(HIT) circus
2016 51. Solothurner Filmtage & 24. Hamburg Filmfest, the holycoaster s(HIT) circus (Co-Regie: D.Schwabenland, S. Engel)
2011 Stipendium beim Internationalen Forum Berlin (Theatertreffen)

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Falls Sie Interesse haben mit mir zusammen zu arbeiten, würde ich mich um ein E-Mail freuen.
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